| Politikforum | Reiseforum | Arbeitsbewilligung | Russlandbücher | дла авторов |
 
• Home
• Dolmetschen
• Übersetzen
• Buchhaltung
• Steuern
• Wild Zelten
• Alternativ
• Irrtümer
• Neuigkeiten
• Preise
• Kontakt
• Links

• Русский (RU)








Russland auf eigene Faust - hier klicken

Sie haben es gerne alternativ ?

Man kann Russland auch per Fahrrad oder Autostop entdecken, wenn man einige Dinge beizeiten beherzigt !

Bei Autostop gilt wie ueberall auf der Welt, Frauen bitte nur in Begleitung Autostop machen und nicht in Kleidung die als aufreizend bewertet werden könnte (an russischen Autotrassen stehen auch gewerbliche Damen).

Sich die Fahrer der Fahrzeuge gut ansehen und nicht ohne ein Wort der Landessprache zu kennen, sich auf ein solches Abenteuer einlassen. Je weiter östlich, umso eher wird man mitgenommen.

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss erst nach Nishni Novgorod auf der Haupttrasse fahren. Von Petersburg über die Haupttrasse Moskau und dann Nishni Novgorod zu fahren ist äusserst unangenehm. Das Problem lässt sich auf zweierlei Arten lösen.;
Bis Nishni Novgorod mit dem Zug (ab Petersburg oder Moskau) fahren oder dem Wolgaufer entlang, neben einer wunderbaren und abwechslungsreichen Strecke radeln. So bekommt man viel von der Natur mit und hat wessentlich weniger Verkehrsprobleme. Ein Fahrradparadies ist auch die Strecke Tschiboksare nach Kasan ueber die Republik Mariel, saubere Flüsse, ordentliche Bauerndörfer und schönne Wälder sind Belohnung für die Anstrengungen.

Alternativ übernachten kann man natürlich im Zelt. Man sollte aber aus Sicherheitsgründen zB. in einem Dorf einfach eine Oma fragen ob man dies in Ihrem Garten tun darf und nicht einfach in einer unbekannten Gegend im Wald campieren.

Es gibt in Russland immerwieder unangekündigte Amnestierungen von Häftlingen, diese werden einfach vors Gefängnisstor gesetzt und diese Gefängnisse sind sehr oft, gerade irgendwo mitten in der Provinz. Sie können als Ausländer nicht wissen, ob Sie sich nicht in der Nähe einer sogenannten Zone befinden und ausgeraubt zu werden ist kein angenehmes Urlaubserlebnis.

Sie können sich auch in den Dörfern bei den Omas erkundigen, ob nicht eine Familie ein Bett an Sie für eine Nacht vermieten möchte. Bestehen Sie aber darauf, dafür etwas zu bezahlen. Viele Omas werden, wenn Sie sympahtisch sind, sich zieren Geld zu nehmen. Legen Sie es in diesem Falle einfach auf den Tisch. Die Renten sind äusserst klein und kümmerlich. Sollten Sie keine Oma antreffen die einen guten Eindruck auf Sie macht, können Sie sich auch im Dorfladen bei der Verkäuferin erkundigen. Von einem mürischen Gesicht nicht abschrecken lassen, nach den ersten netten Worten kann sich die Stimmung der unterbezahlten und vom leben geplagten Dame schlagartig verbessern.

Was die Freundlichkeit der Leute anbelangt, hängt alles eigentlich nur von Ihrer eigenen Kommunikationsfähigkeit ab. Russen sind sehr offene und gastfreundliche Menschen. Auch hier gilt, in der Provinz viel mehr, als in Moskau oder Petersburg. Wenn Sie am Wolgaufer entlang radeln wollen, gibt es auch viele Ferienheime und Sanatorien die Zimmer vermieten,allerdings manchmal, zu leider unverschaemten Preisen.

Weitere Auskünfte auf Anfrage E-Mail dozentd@yandex.ru